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Akteure & Partner, Bildung | 07.07.2021

Landnutzung und Ernährung neu gedacht

Veranstaltung im Rahmen der virtuellen Ringvorlesung der Leibniz Universität Hannover zum Thema Nachhaltigkeit.

Die globale Landnutzung spielt für die Ernährungssicherung, den Erhalt der Biodiversität und den Klimaschutz eine Schlüsselrolle. Sie birgt allerdings in bestimmten Ausprägungen erhebliche Gefahren. So trägt die industrielle Landwirtschaft durch Waldrodung, Umwandlung von Grünland in Ackerland oder den Einsatz von Mineraldünger und Pestiziden in der Pflanzenproduktion zum Anstieg von Treibhausgas-Emissionen und zum Verlust der Biodiversität bei. Massentierhaltung geht mit einem hohen Bedarf an Futtermitteln einher, weswegen Regenwald zugunsten von Monokulturen wie Sojabohnen gerodet wird. Auch bei subsistenzorientierten Nutzungsformen z.B. in Subsahara-Afrika besteht das Problem einer einseitig ausgerichteten Landwirtschaft, die zu Bodendegradation und einem massiven Rückgang der Biodiversität führt. Um den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den Zielen des Pariser Übereinkommens zum Klimaschutz sowie des Übereinkommens über die biologische Vielfalt gerecht zu werden, bedarf es großer Anstrengungen und drastischer Veränderungen der Landnutzung und Ernährung. Transdisziplina?re Forschung ist unerlässlich, um eine nachhaltige Transformation der Landnutzung und unserer Ernährungsgewohnheiten zu fördern.

Wann: Dienstag, 7. Juli ab 17:00 Uhr
Wo: Online, per Livestream auf https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/veranstaltungen/ringvorlesung-nachhaltigkeit/7-juli-2021-prof-dr-grote/
Refentin: Prof. Dr. Ulrike Grote, Institut für Umweltökonomik und Welthandel

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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